Hofladen: Konzept, Sortiment und Preise

von Bente Clausen am 07 Sep 2026
Inhalt

    Regionales Einkaufserlebnis direkt beim Erzeuger

    Frische Lebensmittel, kurze Wege und die Möglichkeit zu erfahren, wo Käse, Fleisch, Eier oder Gemüse eigentlich herkommen: Hofläden sind für viele Menschen eine Alternative oder Ergänzung zum klassischen Supermarkt. Dabei reicht die Bandbreite vom kleinen Verkaufsraum mit wenigen hofeigenen Produkten bis zum umfangreichen Hofladen mit regionaler Feinkost, Gastronomie, Spielplatz und weiteren Angeboten.

    Doch was genau ist eigentlich ein Hofladen? Welche Produkte kann man dort kaufen, sind Hofläden wirklich günstiger und stammt automatisch alles aus eigener Herstellung?

    In diesem Artikel erfährst du, was einen Hofladen ausmacht, warum sich der Einkauf direkt beim Erzeuger lohnt und worauf du achten kannst. Außerdem nehmen wir dich mit in unseren eigenen Hofladen auf dem Backensholzer Hof und zeigen dir, wie sich unser kleiner Käseverkauf seit 2010 zum heutigen Hofladen entwickelt hat.

     

    Was ist ein Hofladen?

    Ein Hofladen ist eine Verkaufsstelle, die unmittelbar mit einem landwirtschaftlichen Betrieb verbunden ist. Für landwirtschaftliche Betriebe ist er eine Form der Direktvermarktung: Produkte können direkt oder mit besonders kurzen Vermarktungswegen an Kundinnen und Kunden verkauft werden.

    Hofläden können dabei ganz unterschiedlich aussehen. Manchmal besteht ein Hofladen lediglich aus einem kleinen Verkaufsraum mit Kartoffeln, Eiern oder Gemüse. Andere Betriebe betreiben größere Geschäfte mit eigenen und zugekauften Lebensmitteln, Feinkost und weiteren Produkten.

    Auch Verkaufsautomaten, Wochenmärkte, Abo-Kisten und Milchtankstellen sind wichtige Formen beziehungsweise Ergänzungen der landwirtschaftlichen Direktvermarktung. Das Bundeszentrum für Ernährung zählt Hofläden ausdrücklich zu den klassischen Wegen, auf denen landwirtschaftliche Betriebe ihre Erzeugnisse selbst vermarkten.

    Was gibt es alles in einem Hofladen?

    Das Sortiment eines Hofladens hängt stark davon ab, was auf dem jeweiligen Betrieb erzeugt wird. Ein Gemüsebaubetrieb bietet naturgemäß andere Lebensmittel an als ein Milchviehbetrieb, eine Käserei oder ein Obsthof.

    Typische Produkte in Hofläden sind beispielsweise:

    • Eier

    • Milch und Milchprodukte

    • Käse

    • Fleisch und Wurst

    • Kartoffeln

    • Obst und Gemüse

    • Honig

    • Brot und Backwaren

    • Marmeladen und Fruchtaufstriche

    • Säfte

    • Chutneys, Senf und andere Feinkost

    • saisonale Produkte

    Wie unterschiedlich Hofläden aufgestellt sein können, zeigen auch Daten aus der landwirtschaftlichen Direktvermarktung. In einer bayerischen Studie mit mehr als 1.100 teilnehmenden Direktvermarktern gehörten Fleisch und Fleischerzeugnisse sowie Eier zu den besonders häufig vermarkteten Produktgruppen. Daneben wurden unter anderem Obst und Gemüse, Kartoffeln, Honig sowie Milch und Milcherzeugnisse angeboten.

    Viele größere Hofläden ergänzen ihre eigenen Erzeugnisse durch Produkte anderer Betriebe. Dadurch können Kundinnen und Kunden beispielsweise Brot vom regionalen Bäcker, Gewürze, Getränke oder Feinkost gleich mit einkaufen.

    Kommen im Hofladen alle Produkte direkt vom Hof?

    Nein. Das ist ein verbreitetes Missverständnis.

    Das Herz vieler Hofläden bilden zwar die eigenen Erzeugnisse des landwirtschaftlichen Betriebs. Daneben können aber auch zugekaufte Produkte angeboten werden. Die Verbraucherzentrale empfiehlt deshalb, bei regionalen Lebensmitteln genau auf die Herkunft zu achten beziehungsweise im Hofladen nachzufragen.

    Zukauf muss dabei keineswegs ein Nachteil sein. Im Gegenteil: Durch Kooperationen mit anderen Produzenten kann ein Hofladen ein breiteres Sortiment anbieten und gleichzeitig weitere handwerkliche oder regionale Betriebe unterstützen.

    Entscheidend ist aus unserer Sicht vor allem Transparenz: Kundinnen und Kunden sollten erkennen können, was direkt auf dem Hof entstanden ist und woher ergänzende Produkte kommen.

    Warum lohnt es sich, im Hofladen einzukaufen?

    Einer der größten Vorteile ist die Nähe zum Ursprung des Lebensmittels. Im besten Fall kaufst du dein Produkt genau dort, wo es erzeugt oder verarbeitet wurde.

    Das bringt mehrere Vorteile mit sich:

    • nachvollziehbare Herkunft

    • direkter Kontakt zum Erzeuger

    • kurze Vermarktungswege

    • Unterstützung landwirtschaftlicher und regionaler Betriebe

    • Zugang zu regionalen Spezialitäten

    • Informationen über Herstellung und Verarbeitung

    • teilweise Produkte, die im klassischen Lebensmitteleinzelhandel kaum erhältlich sind

    Das Bundeszentrum für Ernährung weist außerdem darauf hin, dass regionale Vermarktung dazu beitragen kann, Wertschöpfung und Arbeitsplätze in der Region zu halten. Gleichzeitig wird die Erzeugung für Verbraucher sichtbarer und nachvollziehbarer.

    Gerade dieser persönliche Kontakt unterscheidet einen Hofladen häufig vom Einkauf im Supermarkt: Wer wissen möchte, woher ein Produkt kommt oder wie es hergestellt wurde, kann direkt nachfragen.

    Sind Hofläden günstiger als Supermärkte?

    Nicht zwangsläufig. Ein Hofladen kann bei einzelnen Produkten günstiger sein, bei anderen aber auch deutlich teurer als ein Supermarkt oder Discounter.

    Durch Direktvermarktung können Handelsstufen und bestimmte Logistikkosten entfallen. Das bedeutet aber nicht automatisch einen niedrigen Verkaufspreis. Kleine Produktionsmengen, handwerkliche Verarbeitung, Bio-Standards, Tierhaltung, Personal, Energie, Kühlung und der Betrieb des Hofladens verursachen ebenfalls Kosten.

    Bei einem Preisvergleich sollte deshalb möglichst ein vergleichbares Produkt betrachtet werden. Ein handwerklich hergestellter Bio-Rohmilchkäse aus einer kleinen Hofkäserei lässt sich beispielsweise nur eingeschränkt mit industriell produziertem Käse aus dem Discounter vergleichen.

    Die Verbraucherzentrale NRW nennt geringere Logistikkosten und weniger beziehungsweise keine Zwischenhändler als mögliche Vorteile der Direktvermarktung. Gleichzeitig können landwirtschaftliche Betriebe ihre Preise selbst bestimmen.

    Die faire Antwort auf die Frage „Sind Hofläden günstig?“ lautet daher: Es kommt auf den Betrieb und das Produkt an.

    Sind Hofläden immer Bio?

    Nein. Hofladen und Bio sind zwei unterschiedliche Dinge.

    Ein konventionell wirtschaftender landwirtschaftlicher Betrieb kann ebenso einen Hofladen betreiben wie ein Bio-Hof. Wer gezielt Bio-Lebensmittel kaufen möchte, sollte deshalb auf entsprechende Bio-Kennzeichnungen und gegebenenfalls die Zugehörigkeit zu einem Anbauverband achten.

    Auch innerhalb eines Hofladens können unterschiedliche Produkte angeboten werden. Deshalb lohnt sich ein genauer Blick auf Kennzeichnung und Herkunft.

    Sind Hofläden automatisch regional?

    Auch hier lautet die Antwort: nein.

    Ein hofeigener Käse, der wenige Meter neben dem Verkaufsraum hergestellt wird, ist offensichtlich eng mit dem Standort verbunden. Bei zugekauftem Olivenöl, Wein oder Gewürzen kann die Situation ganz anders aussehen.

    „Regional“ ist zudem nicht so eindeutig definiert, wie der Begriff zunächst vermuten lässt. Die Verbraucherzentrale weist darauf hin, dass es für die regionale Herkunft beziehungsweise Verarbeitung allgemeiner Regionalmarken keine einheitlichen Vorgaben gibt.

    Ein guter Hofladen kann deshalb durchaus regionale und überregionale Produkte kombinieren. Entscheidend ist, dass die Herkunft transparent kommuniziert wird.

    Wie funktioniert ein Hofladen?

    Auch hier gibt es kein einheitliches Modell.

    Klassische Hofläden funktionieren ähnlich wie andere Einzelhandelsgeschäfte: Sie haben feste Öffnungszeiten, Mitarbeitende beraten die Kundschaft und die Produkte werden an einer Kasse bezahlt.

    Daneben gibt es Selbstbedienungskonzepte mit Vertrauenskasse oder digitaler Bezahlung. Immer häufiger ergänzen Verkaufsautomaten das Angebot und ermöglichen einen Einkauf außerhalb der regulären Öffnungszeiten.

    Manche Betriebe verbinden ihren Hofladen außerdem mit:

    • Hofcafés oder Restaurants

    • Führungen

    • Veranstaltungen

    • Spielplätzen

    • Ferienangeboten

    • Verkostungen

    • Onlineshops

    • Verkaufsautomaten

    Dadurch wird aus dem reinen Einkauf zunehmend auch ein Hofbesuch, bei dem Landwirtschaft und Lebensmittelherstellung erlebbar werden.

    Wie finde ich einen Hofladen in meiner Nähe?

    Wer nach einem Hofladen in der Nähe sucht, findet inzwischen zahlreiche regionale Verzeichnisse und Karten im Internet. Auch Landwirtschaftskammern und regionale Initiativen informieren über Möglichkeiten zum Einkauf direkt beim Erzeuger.

    Eine weitere Möglichkeit ist die Suche nach einem konkreten Produkt zusammen mit dem eigenen Wohnort oder Landkreis, beispielsweise „Hofladen Käse Husum“ oder „Bio Hofladen Nordfriesland“.

    Vor einem längeren Anfahrtsweg lohnt sich immer ein Blick auf die aktuellen Öffnungszeiten. Gerade kleinere Hofläden haben teilweise andere Öffnungstage als klassische Supermärkte oder arbeiten saisonal.

    Und wer keinen Hofladen in unmittelbarer Nähe findet, kann nach Wochenmärkten, Abo-Kisten oder Verkaufsautomaten von landwirtschaftlichen Betrieben Ausschau halten.

    Was macht einen guten Hofladen aus?

    Ein guter Hofladen muss weder riesig sein noch möglichst viele Produkte anbieten.

    Viel wichtiger sind aus unserer Sicht:

    • nachvollziehbare Herkunft

    • hochwertige Lebensmittel

    • ehrliche Beratung

    • transparente Kennzeichnung von Eigen- und Zukaufprodukten

    • sorgfältig ausgewähltes Sortiment

    • gute Lagerung und Kühlung

    • Wissen über die angebotenen Produkte

    Besonders spannend wird es, wenn Mitarbeitende nicht nur wissen, was sie verkaufen, sondern auch erklären können, wie ein Lebensmittel entstanden ist.

    Bei hofeigenen Produkten liegt genau darin eine große Stärke der Direktvermarktung: Zwischen Herstellung und Verkauf liegen teilweise nur wenige Meter.

    Unser Hofladen auf dem Backensholzer Hof

    Vom Klingeln an der Käserei zum eigenen Hofladen mit Hofküche und Abenteuer-Spielplatz

    Unser eigener Hofladen hat sich über die Jahre ziemlich verändert.

    Die ersten Anfänge gab es um Ende der 1990er Jahre. Damals war der Verkauf noch direkt in unsere Käserei integriert. Wer Käse kaufen wollte, klingelte – und eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter aus der Käserei kam, um den gewünschten Käse zu verkaufen.

    Das war persönlich und authentisch, mit wachsender Nachfrage aber irgendwann nicht mehr die praktischste Lösung.

    Seit 2019 befindet sich unser Hofladen deshalb gemeinsam mit unserer Hofküche im heutigen Gebäude am Schwabstedter Damm 10. Hofladen und Hofküche werden gemeinsam über die Hofladen Backensholz GmbH & Co. KG betrieben.

    Aus dem kleinen Käseverkauf ist damit ein Ort entstanden, an dem Einkaufen, Essen und Hofbesuch zusammenkommen.

    Unser Rohmilchkäse ist der Star im Hofladen

    Das Herz unseres Hofladens ist und bleibt unser hofeigener Rohmilchkäse.

    Die Milch dafür stammt von unseren eigenen Kühen und wird in unserer Hofkäserei direkt auf dem Backensholzer Hof verarbeitet. Im Laden findest du die ganze Auswahl unserer unterschiedlichen Käsesorten und Reifestufen. Hier gibt es manchmal ganz besondere Sorten, die aufgrund der produzierten Menge nur hier zu finden sind.

    Ergänzend führen wir einige wenige ausgewählte zugekaufte Käse. Damit können wir unser eigenes Sortiment sinnvoll erweitern, ohne den Schwerpunkt aus den Augen zu verlieren: Käse vom eigenen Hof ist bei uns ganz klar der Star.

    Fleisch und Wurst im Hofladen

    Neben Käse findest du bei uns auch Fleisch- und Wurstspezialitäten.

    Zum Sortiment gehören beispielsweise marinierte Grillsteaks vom Rind sowie unmarinierte Zuschnitte wie T-Bone- oder Flanksteaks. Die Verarbeitung übernimmt für uns Johannsens Hof in Sprakebüll.

    Besonders beliebt ist außerdem unsere Bratwurst. Sie gibt es sowohl Natur als auch mit unserem Deichkäse. Das Schweinefleisch beziehen wir von der Bioland-Schweinezucht Thorben Thurow aus Ahrenviöl. Hergestellt wird die Bratwurst bei Roland Lausen in Silberstedt.

    Darüber hinaus führen wir luftgetrocknete Edelsalami in verschiedenen Geschmacksrichtungen, die wir über den Großhandel beziehen.

    Auch hier möchten wir transparent zeigen: Ein Hofladen kann aus hofeigenen Produkten, regionalen Kooperationen und bewusst ausgewählten Zukaufprodukten bestehen. All das macht das Einkaufserlebnis und den gedeckten Tisch bunter.

    Hofgemachtes im Glas

    Ein Bereich, den wir in Zukunft noch weiter ausbauen möchten, sind unsere hofgemachten Glaswaren.

    Dazu gehören aktuell beispielsweise:

    • Pflaumenketchup

    • Relishes und Chutneys

    • Feigensenf

    Damit verarbeiten wir Zutaten zu Produkten weiter, die hervorragend zu einem vollständigen Käsebrett passen.

    Und wir haben noch einige Ideen, was in Zukunft dazukommen könnte.

    Regionale Spezialitäten und ausgewählte Feinkost

    Nicht jedes Produkt in unserem Hofladen entsteht auf Backensholz – und das soll es auch gar nicht.

    Wir ergänzen unser eigenes Sortiment gezielt mit Produkten, die wir selbst gerne mögen oder die gut zu unserem Käse und unseren anderen Lebensmitteln passen.

    Dazu gehören beispielsweise Feinkostprodukte wie Chutneys, Salze und Balsamico von Kebe aus Berlin, leckere Oliven und eingelegte Paprikafilets von OEL Berlin sowie sehr gute Gewürze von SoulSpice.

    Ein besonders persönlicher Bezug besteht bei unserem Olivenöl aus Pathrinia in Korinth: Der Produzent Lars und Thilo und Jasper kennen sich noch aus ihrer gemeinsamen Schulzeit an der TSS in Husum.

    Knäckebrot beziehen wir unteranderem von Karis Knäcke. Außerdem führen wir verschiedene Produkte von Zwergenwiese, die im Nachbardorf Silberstedt produziert werden, darunter Tomatensaucen und Fruchtaufstriche.

    Unser Brot kommt vom Joldelunder Bäcker und wird zweimal pro Woche frisch geliefert. Deshalb gilt hier ganz klassisch: Was weg ist, ist weg.

    Genau diese Mischung macht für uns einen modernen Hofladen aus: Die eigenen Produkte bilden die Basis und werden durch sorgfältig ausgesuchte Spezialitäten ergänzt.

    Eis und Getränke

    Im Sommer gehört eine gut gefüllte Eistruhe natürlich dazu.

    Darin findest du wechselnde Bio-Sorten, beispielsweise Sandwicheis sowie Eis von Schrozberger oder NICE.

    Darüber hinaus haben wir ein großes Weinregal mit Weinen aus verschiedenen Regionen der Welt. Auch hier beschränken wir uns bewusst nicht ausschließlich auf Regionalität. Entscheidend ist für uns vielmehr, dass die Produkte zu unserem Sortiment und insbesondere zu unseren Käsen passen.

    Geschenkkörbe aus dem Hofladen

    Ein besonders beliebter Bereich sind unsere Geschenkkörbe und Präsente.

    Eine kleine Auswahl fertiger Geschenke haben wir normalerweise direkt im Hofladen. Da viele der enthaltenen Lebensmittel ein begrenztes Mindesthaltbarkeitsdatum besitzen, halten wir allerdings bewusst keine riesigen Mengen fertig gepackter Körbe vor.

    Viel lieber stellen wir auf Wunsch ein individuelles Geschenk zusammen.

    Dabei ist nahezu alles möglich: vom kleinen Mitbringsel für ungefähr 10 Euro bis zum großen Geschenkkorb im Wert von 300 Euro. Inhalt und Preis richten sich vollständig nach deinen Vorstellungen.

    Gerade Lebensmittel eignen sich unserer Erfahrung nach wunderbar als Geschenk: Hochwertigen Käse, Feinkost oder einen besonderen Wein gönnt man sich vielleicht nicht jeden Tag selbst, umso größer ist häufig die Freude, wenn man genau solche Dinge geschenkt bekommt.

    Wenn du einen individuellen Geschenkkorb möchtest, empfehlen wir dir eine Vorbestellung per E-Mail an hofladen@backensholz.de oder telefonisch unter 04626/1858293. Dann kann unser Team alles in Ruhe vorbereiten.

    Bei spontanen Bestellungen kann es je nach Besucheraufkommen bis zu etwa 30 Minuten dauern. An besonders vollen Tagen kann eine Fertigstellung auch erst am Folgetag möglich sein.

    Küchenzubehör und besondere Geschenkideen

    Unser Sortiment endet nicht bei Lebensmitteln!

    Passend zum Thema Käse und Genuss findest du im Hofladen auch ausgewähltes Küchenzubehör. Dazu gehören beispielsweise:

    • Käseglocken und Bretter von Continenta

    • Fondue-Zubehör

    • handgefertigte italienische Messer mit unserem Logo

    • hochwertige japanische Küchenmesser

    • handgefertigte Butterkühler aus Steinzeug aus Friedrichstadt

    Einige dieser Produkte liegen preislich deutlich über klassischen Küchenhelfern. Unsere japanischen Messer kosten beispielsweise teilweise mehr als 200 Euro. Damit richten wir uns bewusst auch an Gäste, die besondere und langlebige Küchenprodukte suchen.

    Hofladen und Hofküche unter einem Dach

    Wer zu uns kommt, kann auch direkt länger bleiben.

    Direkt an unseren Hofladen angeschlossen ist die Hofküche. Von Montag bis Freitag gibt es dort zwischen 12:00 und 14:00 Uhr unser Mittagsbuffet.

    Aktuell kostet das Buffet 9,90 Euro pro Person. Das Angebot wechselt täglich und umfasst verschiedene Salate, Gemüse- und Kartoffelbeilagen, Fleischgerichte sowie meist zwei bis drei Desserts. Ein Glas Wasser gehört ebenfalls dazu.

    Zusätzlich gibt es eine Bistrokarte. Unter der Woche kannst du daraus ab 15:00 Uhr bestellen, samstags bereits ab 10:00 Uhr. Die aktuelle Karte findest du auf der Seite ,,Hofbesuch''.

    Damit lässt sich der Einkauf im Hofladen ziemlich unkompliziert mit Mittagessen, Kaffee oder einer kleinen Pause verbinden.

    Ein Hofladen mit Spielplatz

    Vor allem für Familien gehört zu einem Hofbesuch bei uns noch etwas anderes: unser großer, kostenloser Spielplatz.

    Dort gibt es unter anderem:

    • ein großes gestreiftes Hüpfkissen

    • zwei Seilbahnen

    • mehrere Klettergerüste

    • Schaukeln und eine Nestschaukel

    • einen schattigen Sandkasten

    • Balancierpfade

    • Tretrecker und zwei Holzpferde

    Außerdem gibt es ein Gewächshaus, in dem Gäste sehen können, wie Gemüse angebaut wird.

    So kann aus dem Einkauf im Hofladen schnell ein kleiner Familienausflug werden, und Kinder bekommen nebenbei einen Eindruck davon, wo Lebensmittel entstehen.

    Hofladen rund um die Uhr: Unser Regiomat

    Direkt vor dem Hofladen steht außerdem seit August unser ganz neuer Regiomat. Der Verkaufsautomat ist rund um die Uhr zugänglich und damit eine praktische Möglichkeit, auch außerhalb unserer regulären Öffnungszeiten einige Produkte vom Hof zu bekommen.

    Das Sortiment ist kleiner als im Hofladen und umfasst unter anderem:

    • eine Auswahl unserer Rohmilchkäse

    • Getränke

    • Nüsse, Kekse und andere Snacks

    • Grillfleisch

    Aktuell besitzt der Automat noch kein Tiefkühlfach. Eine entsprechende Erweiterung wäre in Zukunft denkbar, dann könnten beispielsweise auch tiefgekühltes Fleisch oder Eis angeboten werden.

    Verkaufsautomaten sind längst kein ungewöhnlicher Verkaufsweg mehr. Das Bundeszentrum für Ernährung nennt Automaten und Milchtankstellen ebenfalls als zunehmend beliebte Ergänzung der regionalen Direktvermarktung.

    Öffnungszeiten unseres Hofladens und der Hofküche

    Hofladen

    Montag: 12:00–14:30 Uhr
    Dienstag–Freitag: 10:00–18:00 Uhr
    Samstag: 10:00–17:00 Uhr

    Hofküche

    Montag: 12:00–14:00 Uhr
    Dienstag–Freitag: 10:00–18:00 Uhr
    Samstag: 10:00–17:00 Uhr

    Sonntags und an Feiertagen bleiben Hofladen und Hofküche geschlossen, dann hat unser Team auch frei.

    Da sich Öffnungszeiten ändern können, empfehlen wir insbesondere vor einer längeren Anreise, noch einmal unsere aktuellen Angaben auf der Website zu prüfen.

    Hofladen oder Supermarkt – was ist besser?

    Eigentlich müssen sich beide Einkaufsformen gar nicht gegenseitig ausschließen.

    Der Supermarkt bietet ein sehr großes Sortiment, lange Öffnungszeiten und Produkte für nahezu jeden alltäglichen Bedarf. Ein Hofladen punktet dagegen besonders dort, wo Herkunft, direkter Kontakt und regionale beziehungsweise hofeigene Spezialitäten wichtig sind.

    Viele Menschen kombinieren deshalb beides: Den klassischen Wocheneinkauf erledigen sie im Supermarkt und bestimmte Lebensmittel kaufen sie bewusst beim Erzeuger.

    Wer im Hofladen einkauft, sollte dabei aber genauso aufmerksam bleiben wie anderswo. Nicht jedes Produkt stammt automatisch vom Hof und nicht jedes Produkt ist automatisch regional, biologisch oder nachhaltiger.

    Ein guter Hofladen macht genau diese Unterschiede transparent.

    Fazit: Hofläden bringen uns wieder näher an unsere Lebensmittel

    Hofläden sind weit mehr als kleine Supermärkte auf dem Land. Im Kern schaffen sie einen direkten oder besonders kurzen Weg zwischen landwirtschaftlicher Erzeugung und den Menschen, die die Lebensmittel am Ende essen.

    Wie unterschiedlich das aussehen kann, zeigt unser eigener Weg ziemlich gut: Ende der 1990er Jahre mussten unsere Kundinnen und Kunden noch an der Käserei klingeln, wenn sie Käse kaufen wollten. Heute stehen ein paar Meter weiter Hofladen, Hofküche, Spielplatz und Regiomat zur Verfügung.

    Trotzdem ist der Grundgedanke geblieben: Wir möchten zeigen, wo Lebensmittel herkommen.

     

    Hinweis zum Inhalt

    Zuletzt bearbeitet am 07.09.2026

    Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit Thilo Metzger-Petersen. Als Sohn der Gründerin der Hofkäserei und des ersten Hofladens kennt Thilo die Entwicklung des Hofladens auf Backensholz von Beginn an. Heute führt Thilo gemeinsam mit seinem Bruder Jasper den Backensholzer Hof und ist Geschäftsführer der Rohmilchkäserei sowie des Hofladens. Den 2019 eröffneten neuen Hofladen hat Thilo von der ersten Idee über die Planung und Konzeption bis zur Umsetzung federführend betreut. 

    Fachlich geprüft wurde der Beitrag von Anne Anderen-Hinz. Als European Cheese Consultant verfügt sie über umfassendes Fachwissen rund um Käse und berät unsere Kundinnen und Kunden direkt im Hofladen. Ihre praktische Erfahrung aus der täglichen Kundenberatung ist ebenfalls in die Prüfung dieses Artikels eingeflossen.

    Fragen zum Thema

    Ein Hofladen ist eine Verkaufsstelle, die mit einem landwirtschaftlichen Betrieb verbunden ist. Dort werden häufig selbst erzeugte oder verarbeitete Lebensmittel direkt verkauft. Viele Hofläden ergänzen ihr Angebot durch Produkte anderer Erzeuger und Hersteller.

    Das hängt vom jeweiligen Betrieb ab. Typisch sind Eier, Kartoffeln, Obst und Gemüse, Fleisch, Wurst, Milchprodukte, Käse, Honig, Brot, Säfte und weiterverarbeitete Produkte wie Marmeladen oder Chutneys.


    Nicht grundsätzlich. Durch den direkten Verkauf können Zwischenhändler und bestimmte Logistikkosten entfallen. Gleichzeitig können kleine Produktionsmengen, handwerkliche Verarbeitung oder höhere Produktionsstandards zu höheren Preisen führen. Deshalb sollte immer das konkrete Produkt verglichen werden.

    Autorin

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